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Architekturzeichensaal Null
Schlögelgasse 11

tel 0316 873 5169
E-mail mistresse_gunika@gmx.at
THERME BAD SAAG, Gabi Haas


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Der Entwurf baut auf der Analyse von sowohl aktuellen Tendenzen, die im Gebiet Wörthersee erkennbar sind, als auch tourismusspezifischen Hintergründen der Region auf. Darüber hinaus gab die Tatsache, dass in unmittelbarer Umgebung des gewählten Grundstückes Thermalwasser vermutet wird, den Anstoß für den Entwurf. Es soll ein wellnessorientiertes Seebad entstehen, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, eine Verschränkung der Bereiche Freibad und Thermalbad herzustellen. Der Wunsch, diese Bereiche zu vereinen, ergibt sich auch aus der besonderen Lage des Grundstückes am Seeufer, welche für die Entwicklung des Entwurfes eine entscheidende Rolle spielt. So soll eine Ganzjahresnutzung, sowohl in der Hauptsaison im Sommer, als auch in den Zwischensaisonen und in den Wintermonaten gewährleisten werden. Die üblichen Funktionen eines Freibades werden mit Einrichtungen eines Wellnessbades ergänzt und aufgewertet, sodass der Gast zu jeder Jahreszeit `das Badī im See genießen kann. Mit dem so entstehenden Angebot sollen auf der einen Seite Einheimische, also die regionale Bevölkerung und auf der anderen Seite Touristen (Übernachtungsgäste aus den Sparten Wochenendtourismus, Tourismus der Region sowie Durchreisende) angesprochen werden. So soll eine Steigerung des Freizeitwertes für Einheimische erreicht werden und gleichzeitig dem Touristen eine Ergänzung und Erweiterung zur Infrastruktur der Hotels am See geboten werden.




ARCHITEKTURDURCHBLICKE, Tina Hude


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Die Diplomarbeit setzt sich allgemein mit der Architekturvermittlung in Österreich auseinander. Sie versucht Fragen zu beantworten, wie: Was ist Architekturvermittlung? Wem wird Architektur vermittelt? Wie funktioniert Architekturvermittlung? Wie kann Architektur vermittelt werden? Was bringt Architekturvermittlung? Warum muss Architektur vermittelt werden und wer vermittelt Architektur in Österreich? Sie gibt Beispiele für Vermittlungsinstitutionen, Plattformen und Initiativen. Erklärt Vermittlungsarten und gibt an, wo man sich über diese informieren kann. Genauer behandelt wird das Thema der Vermittlungstätigkeit in Kärnten, da ich im Laufe meiner Recherche zu dem Schluss gelangt bin Architekturvermittlung braucht Architekturbewusstsein, vermittelt durch einen Ort der Architektur. So ging ich daran einen Ort der Architekturvermittlung zu planen. Als Planungsaufgabe wählte ich die Adaptierung des "Napoleonstadels", Kärntens Haus der Architektur, in Klagenfurt. Der Entwurf versucht Fragen zu beantworten, wie was muss ein Ort der Vermittlung können, welches Angebot muss er schaffen, welche Nutzergruppen sollen vermittelt werden und welchen Anspruch haben Architekten an einen Architekturvermittlungsort?



DESIGNFABRIK, Katrin Lahner


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Das Areal des ehemaligen Aluminiumerzeugers Alumix liegt im Zentrum der Bozner Industriezone. Die ursprüngliche Anlage wird von einem Konglomerat aus den Gebäuden des Aluminium Betriebes in seiner an die heutigen Produktionsbedingungen angepassten Größe und aus neuen Bürogebäuden gebildet. Für die unter Denkmalschutz stehenden Kopfgebäude aus den 30ern und die Brachflächen wird eine Nutzung gesucht. In der Industriezone siedelten sich in den letzten Jahren Nutzungen an, die bisher nur im Stadtgebiet denkbar waren. Durch den Ausbau der SUBNutzungen Kultur, Bildung und Wohnen wird eine inhaltliche Brücke zum Zentrum geschlagen und zugleich ein Pol für die Industriezone geschaffen. Das Projekt umfasst den Sitz der Design Fakultät von Bozen und ein Boarding House. Beide stellen Funktionen zur öffentlichen Nutzung für die Bewohner und für die in der Zone Tätigen zur Verfügung. Zwei Gebäude bilden den Entwurf. Die Transformatorenhalle aus den 30ern wird zum Ort der Wissensvermittlung und der öffentlichen Begegnung. Hier befinden sich die Hörsäle, die Mediathek, das Kopfgebäude der Fakultät, sowie die Cafeteria und das Restaurant in Form von Einbauten in der revitalisierten Hülle. In der zweiten Halle werden sämtliche Produktionsflächen der Fakultät und das Boarding House untergebracht. Das Projekt greift in Dimension und Material den Maßstab des umgebenden Industriegebietes auf und zeigt durch den Werkstättencharakter eine alternative Form der Nutzungen zum Stadtzentrum auf.



WEINKOMMODE, Jürgen Ulrych


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Ziel dieser Diplomarbeit ist, für das Grundstück Burggasse 15/Einspinnergasse 7 (ehemaliges Kommod-Haus) eine gewinnbringende Nutzung zu finden. Für die Baulücke ist momentan noch keine geeignete Nachnutzung gefunden worden. Das Siegerprojekt von Zaha Hadid des im Jahr 2004 durchgeführten Wettbewerbs zur Errichtung eines Boarding-House wird aus Rentabilitätsgründen nicht realisiert. Vor diesem Hintergrund ist die Idee entstanden, mich mit diesem historisch aufgeladenen Ort zu beschäftigen. Mit meinem Projekt möchte ich an die Geschichte des Grundstücks, in der das Haus seit jeher ein Ort der Begegnung war, anknüpfen. Meine Diplomarbeit schlägt als Nutzung eine Vinothek des steirischen Weines in Kombination mit einer Restaurantküche für steirische Schmankerln vor. Die Steirische Weinkommode liegt im Herzen der drei steirischen Weinbaugebiete und bietet heimischen Winzern die Möglichkeit, die Vielfalt ihrer Produkte zu präsentieren. Nach Beleuchtung der Biographie des Grundstücks, wird der Standort aus gegenwärtiger Perspektive analysiert. Die Arbeit setzt sich mit der Ausgangslage/Planungschronologie, Verordnung und gesetzliche Bindungen, Bestandssituation/Lage, Erschließung, Infrastruktur und Bauplatz auseinander. Anschließend wird die Typologie der Steirischen Weinkommode anhand der 4 Funktionsbereiche Shop, Gastronomie, Events und Parkplätze beschrieben. Die Steirische Weinkommode wird anhand von Entwurfsgedanken, Plänen und Visualisierungen dargestellt.



MERJA ZERGA, Johanna Kliment


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Der Naturpark von Merja Zerga und das Dorf Moulay Bousselham befinden sich an der Nordküste Marokkos und zeichnen sich durch ausgesprochene landschaftliche Schönheit aus. Es gibt eine offene Debatte darüber, wie das Gebiet in Bezug auf seine touristische Nutzung zu entwickeln sei. Folglich ging es in dieser Arbeit darum, den Widerspruch zwischen Erhaltung von Ressourcen und Werten und der Implantierung von touristischer Infrastruktur zu untersuchen und daraus resultierend ein touristisches Nutzungskonzept zu entwickeln. Die Arbeit beschäftigt sich aber nicht nur mit dem Thema Tourismus, sondern auch mit dem Land Marokko, der islamischen Baukunst und der modernen marokkanischen Architektur. Das architektonische Projekt ist ein Hotel und ein Besucherzentrum für den Nationalpark. Das Gebäude orientiert sich an der Struktur marokkanischer Baukunst und versucht eine Synthese zwischen traditionellen Werten und modernen Architektur herzustellen.



SCHWIMMHIPPODROM, Tobias Theuer


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Schwimmbäder stehen meist für die vorhandene Lebensqualität einer Stadt - veraltete Substanzen und Platzmängel stehen für die Qualität der Grazer Bäder. Das war der Anstoß zur Auseinandersetzung mit dem Thema Schwimmbad. Bezug nehmend auf die gesellschaftliche Tendenz hin zu einer Spaß- und Erlebnisgesellschaft behandelt die Arbeit den Entwurf eines Erlebnisbades. Den dafür vorgesehenen Bauort stellt das Gelände des ehemaligen Militärschwimmbades dar. Die überdurchschnittlich gute Erschließung und die Nähe zur Mur stellen ein großes potential des Ortes dar. Die Tendenzen im Bäderbau, wonach Originalität und Attraktivität maßgebend zum Funktionieren eines Bades beitragen, führten dazu das Freibad in den vierten Stock zu verlegen - Baden über den Dächern von Graz. Durch einen in die dritte Dimension gebrachten Steg der außen an Niveauversetzten Becken vorbeiführt gelangt man bis in die Baumkronen des Grüngürtels an der Mur. Die Tragstruktur bildet einen Stützenwald unter dem Freibadkörper und stellt eine Metapher zum Grüngürtel dar. In den Übergangsmonaten wird das Freibad zum Fitnesscenter und zum Erlebnisrestaurant, im Winter dient das Freibad am Dach als Eislaufplatz und als Dach für das darunter liegende Hallenbad. Zielsetzung war es ein attraktives, kompaktes, mehrgeschossiges, ganzjährlich genutztes Schwimmbad auf zu entwerfen.